Was und für wen blogge ich eigentlich? Was möchte ich dabei über mich preisgeben?

Ich schreibe hier und wirklich jeder der davon weiß kann lesen was ich hier schreibe. Das heißt konkret können alles die mich kennen lesen was ich gerade mache und wahrscheinlich auch wie es mir gerade geht. Doch es können noch viel mehr Menschen lesen was ich schreibe. Praktisch jeder kann diese Zeilen hier lesen. Es gibt keinen Filter der das von mir geschrieben vor irgendwem verbirgt. Ein seltsames Gefühl. Ich schreibe hier darüber was ich mir für Gedanken rund um das Bloggen mache.

Für wen blogge ich eigentlich? Es ist sehr spannend darüber nachzudenken wo und wann ich wem gegenüber was erzähle. Hier habe ich nun einen Blog der öffentlich einsehe bar ist, hier können meine Bekannten genauso wie das freundliche BKA lesen und etwas über mich erfahren. Das man sich vorher überlegen sollte was man über seinen Chef schreibt, ist inzwischen schon eine Selbstverständlichkeit. Schnell kommen mir dann aber auch Gedanken darüber ob ich mir eventuell mit dem falschen Blogeintrag die Einreise in ein Land verbaue. Klingt unwahrscheinlich? Wer z.B. in die USA einreisen möchte wird vorher gründlich durchleuchtet, und dies nicht nur am Flughafen. So wurde wie man hier in der Zeit nachlesen kann ein Brite festgenommen, lange verhört und dann ausgewiesen nur weil er einen etwas flapsigen Spruch auf Twitter geschrieben hatte.

So nun aber, für wen schreibe ich denn jetzt eigentlich?

Wie ich in meinem ersten Blogbeitrag geschrieben habe schreibe ich auch für mich selbst. Dabei freue mich wenn ich den Menschen die mich kennen so etwas von mir erzählen kann. Meine Freunde und Bekannten sollen mitkriegen können was ich mache und worüber ich nachdenke. Dabei habe ich vor, Artikel zu schreiben die sowohl für Freunde und Bekannte bestimmt sind als auch für meine Familie. Hier muss ich darauf achten dass es für Menschen welche nicht aus der Onlinegeneration* stammen verständlich ist. Da muss alleine schon das Layout (das Aussehen) leicht überschaubar und Übersichtlich sein. Englisch und Computer,- bzw Internet spezifische Fachbegriffe sind für die einen Alltag und für die anderen besseres Beamtenchinesich.  Auch werde ich wohl teilweise Dinge von Anfang an erklären müssen die für den durchschnittlichen Webnutzer selbstverständlich sind. Dabei habe ich mir vorgenommen speziell auch Artikel zu schreiben die für die Älteren unter meinen Lesern eine für eine gewisse Aufklärung in Technikthemen sorgen sollen. Hier fällt es mir nicht immer leicht zu erkennen wo es da Verständnisschwierigkeiten gibt. Von daher, wenn etwas unklar ist, einfach Nachfragen, ich beiße nur!

Gleichzeitig sollte der Blog auch für meine nicht deutschsprachigen Freunde zumindest ansatzweise verständlich sein. Also auf Englisch bloggen? Naja auch nicht ganz einfach. Ich habe mich vorerst für die “wilder Mix” – Variante entschieden. Also nicht wunder wenn es mal so und mal so kommt.Natürlich sollen auch viele schöne Bilder hier zu sehen sein, diese sind ja in jeder Sprache verständlich. Natürlich freue ich mich auch über alle anderen die auf was für Umwegen auch immer auf meinen Blog gefunden haben.

* “Onlinegeneration”, “Onliner”,  oder auch “digital natives” sind alles Umschreibungen für  die Menschen die mit dem Internet “aufgewachsen” sind. Irgendwie hat sich für mich noch kein Gutes Wort dafür gefunden. 

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